Für Alcaraz ist es das 50. Semifinale auf der ATP-Tour. „Ich habe Daniils Matches gesehen, gestern hat er gekämpft, heute super gespielt, und ich habe das letzte Mal gegen ihn verloren. Es wird aufregend, aber es wird tolles Tennis, ich freue mich schon“, sagte Alcaraz nach dem Spiel.
Paul besiegte er im zehnten Duell zum siebenten Mal in Folge bzw. zum achten Mal, 16 Sätze in diesem Duell gewann Alcaraz in Folge. Diesmal hätte es durchaus einen dritten Durchgang geben können, Paul war schon im ersten Satz gut im Match. Alcaraz wehrte bei 2:3 zwei Breakbälle des 29-Jährigen ab und nutzte im Game danach seinen vierten Breakball. Nach 51 Minuten servierte der Spanier aus.
Im zweiten Satz war Paul im achten Game knapp daran, sich das Aufschlagspiel vom siebenfachen Grand-Slam-Turniersieger zu holen. Erneut ließ die Nummer sieben des Turniers in dem Schlagabtausch zwei Breakchancen aus. Das sollte sich rächen, denn im Tiebreak ließ der Favorit nichts anbrennen. Vier Matchbälle fand Alcaraz vor, den ersten davon nutzte er nach 1:50 Stunden zum Halbfinal-Einzug.
Medwedew prolongiert Erfolgslauf
Gegen Medwedew liegt er im Head-to-Head mit 6:3 voran, die bisher letzte Partie der beiden ging heuer im Indian-Wells-Halbfinale aber an den Russen. Medwedew prolongierte davor mit dem Erfolg seine starke Herbstform, markierte er doch sein fünftes Halbfinale in Folge.
Der Wien-Sieger von 2022 wurde vom 38-jährigen Mannarino zeitweise durchaus gefordert, die Zuschauer und Zuschauerinnen wurden bei einigen längeren attraktiven Ballwechseln gut unterhalten.
„Es war ein hartes, körperlich anstrengendes Match“, sagte Medwedew. „Es ging darum, wer den anderen zuerst in eine ungünstige Position bringt. Darin war ich besser, daher habe ich es verdient, glaube ich. Ich hatte bei seinem Service mehr Antworten.“
ATP-500-Turnier in Wien
(Österreich, 2.797.985 Euro, Hartplatz)