- Zug lässt sich im dritten Heimspiel der National-League-Saison auch von Langnau nicht bezwingen.
- Denis Malgin sichert den ZSC Lions gegen Ambri im Penaltyschiessen den Zusatzpunkt.
- Biel gewinnt das Kellerduell gegen Kloten, Davos jenes gegen die Lakers.
Zug – SCL Tigers 3:2
Zug hat auch das dritte Heimspiel in der renovierten Arena für sich entschieden. Zwei Teamstützen waren im Powerplay erfolgreich: Raphael Diaz eröffnete das Skore, Dominik Kubalik gelang per Slapshot ins Lattenkreuz das 3:1. Langnau, das die zweitbeste Offensive der Liga stellt, kam für einmal wenig zur Entfaltung. Nachdem Andreas Wingerlis vermeintliches 4:1 einer Coach's Challenge zum Opfer gefallen war, machten die Emmentaler im Schlussdrittel noch einmal Dampf. Mehr als Santtu Kinnunens Anschlusstreffer gelang ihnen aber nicht mehr. Obwohl der EVZ erst 12 Partien absolviert hat, klopft er an die Top 6 an.
ZSC – Ambri 4:3 n.P.
Es schien, als avancierte Denis Malgin mit seinem Schlittschuh-Tor (55.) zum 3:2 zum Matchwinner. Doch ein resilientes Ambri reagierte auch auf diesen Rückschlag und kam durch Tommaso De Luca (58.) noch zum Ausgleich. Doppeltorschütze Nathan Schnarr hatte vorbereitet. Weil Malgin anschliessend am Pfosten scheiterte, ging es in die Verlängerung, in der aber kein Treffer fiel. Im Shootout sorgten Jesper Fröden und Malgin für den 16. Sieg der Zürcher im 17. Spiel.
Davos – Rapperswil-Jona 4:3 n.P.
Da jubelte im Duell zweier bislang enttäuschender Teams mancher Lakers-Fan schon, als die Scheibe in der 59. Minute zum vermeintlichen 4:2 ins verwaiste Davos-Tor kullerte. Doch nichts da: Das Spiel war nach einem üblen Check von Brendan Lemieux bereits unterbrochen gewesen. Also lautete die Aufgabe für die St. Galler, die Führung in Überzahl über die Zeit zu bringen. Auch das glückte nicht, Filip Zadina (60.) schenkte Rapperswil-Jona den ersten Shorthander der Saison ein. Immerhin stiegen die Lakers mit einer rund 4-minütigen Überzahl in die Überzeit – was indes erfolglos blieb. Während im Penaltyschiessen keiner aus dem Gästeteam traf, versenkten gleich drei Davoser ihre Versuche.
Biel – Kloten 4:2
Mit einem Sieg nach 60 Minuten hätte Kloten an Biel vorbeiziehen und die rote Laterne abgeben können. Soweit liessen es die Seeländer aber nicht kommen. Nach Treffern von Petr Cajka, Dominic Zwerger, Dario Trutmann und Fabio Hofer führten sie zu Spielmitte komfortabel mit 4:0. Klotens Aufbäumen (Max Lindroth und Arttu Ruotsalainen verkürzten noch vor der zweiten Sirene auf 2:4) blieb am Ende eine Randnotiz.
- Freiburg – Genf 0:1: Der Treffer von Johnny Kneubühler in der 5. Minute sollte der einzige bleiben. Stéphane Charlin brauchte für seinen Shutout 25 Paraden.
- Ajoie – Bern 1:4: Nach der Pleite gegen die ZSC Lions hat Bern in Pruntrut zurück auf die Siegerstrasse gefunden. Rodrigo Abols und Rodwin Dionicio gelang die Entscheidung mit zwei Treffern binnen 11 Sekunden (57.).