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stilistisch

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Form / Grammatikstilistisch · Adjektiv · Deklinationstabelle
Aussprache:
 Worttrennung: sti | lis | tisch
Wortzerlegung Stil -ist -isch
Herkunft Stil

Bedeutungsübersicht

  1. die Ausdrucksform betreffend
    1. a) ...
    2. b) [bildende Kunst] ...

Bedeutung

eWDG
die Ausdrucksform betreffend
a)
Beispiele:
der Aufsatz ist stilistisch gut, schlecht, einwandfrei
ein wissenschaftlicher Text ist durch stilistische Sachlichkeit gekennzeichnet
b)
bildende Kunst
Beispiel:
das Werk ist stilistisch nicht einheitlich

Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Stil · Stilist · Stilistik · stilistisch · stilisieren
Stil m. ‘zweckabhängige Art und Weise des schriftlichen und mündlichen sprachlichen Ausdrucks, charakteristische Ausdrucksform in Kultur und Kunst’, Entlehnung (1. Hälfte 15. Jh.) von lat. stilus ‘spitzer Gegenstand, Pfahl, Stiel, Stengel, Griffel zum Schreiben’, übertragen ‘das Schreiben, schriftliche Abfassung, Darstellung, Ausdrucksweise, Schreibart, Literatur, Sprache’, mlat. auch ‘Gewohnheit, Herkommen.’ Im Dt. zuerst ‘Schreibgriffel’ und ‘schriftliche und mündliche Ausdrucksweise, Darstellungsart’, besonders die ‘übliche Form der Abfassung von (amtlichen) Schriftstücken, der Rechtsprechung und Prozeßordnung’, dann (seit dem 17. Jh.) übertragen auf die Ausdrucksform in Musik und bildender Kunst sowie auf die jmdm. entsprechende ‘spezielle Lebensweise und Lebensführung’, neuerdings auch ‘Art, Technik der Ausübung einer Sportart’ (1. Hälfte 20. Jh.). Die bis Anfang des 19. Jhs. geltende Schreibung Styl beruht (wie bei frz. engl. style) auf einer orthographischen Variante, entstanden aus einer irrtümlichen Verbindung des Wortes mit griech. stȳ́los (στῦλος) ‘Säule, Pfeiler’. – Stilist m. ‘wer einen bestimmten (guten) Stil schreibt’, anfangs ‘(Prosa)schriftsteller’ (18. Jh.). Stilistik f. ‘Stilkunde, Lehre vom sprachlichen Ausdruck und seinen Mitteln’ (um 1800). stilistisch Adj. ‘den Stil betreffend’ (19. Jh.). stilisieren Vb. ‘einen Text abfassen, formulieren’ (17. Jh.), ‘natürliche Strukturen in künstlerisch abstrahierter Form darstellen, typisieren’ (18. Jh.), mit negativem Unterton ‘verkünsteln, einengen, schematisieren’ (18. Jh.); gebildet zum Substantiv.

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Typische Verbindungen zu ›stilistisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›stilistisch‹.

Legende: Adjektive Substantive Verben

Verwendungsbeispiele für ›stilistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal gerieten sie auch in heftige Diskussionen über stilistische Fragen. [Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 350]
In seinem Schaffen spiegelt sich die stilistische Entwicklung über zwei Generationen. [Hucke, Helmut: Pitoni. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia 2001 [1962]]
Genauere stilistische Untersuchungen, die zur Klärung dieser Frage beitragen könnten, liegen bisher noch nicht vor. [Albrecht, Hans: Eckel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia 2001 [1954]]
Verschiedene Minister verlangten nach »stilistischer Überarbeitung«, doch sie meinen natürlich inhaltliche Korrekturen. [Die Zeit, 16.01.1998]
Bekanntlich hat er sich in der sowjetischen Emigration stilistisch gewandelt. [konkret, 1997]
Zitationshilfe
„stilistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/stilistisch>, abgerufen am 28.10.2026.

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Worthäufigkeit

selten häufig

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